NBank: MikroSTARTer neu aufgelegt

Für Existenzgründende und junge Unternehmen gibt es in Niedersachsen das Förderdarlehen „MikroSTARTer Niedersachsen“, das nach Mitteilung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums nun wieder direkt bei der NBank beantragt werden kann.

Die NBank vergibt das Mikrodarlehen an Existenzgründungen und junge Unternehmen bis zu fünf Jahre nach Gründung, und zwar ohne Hausbank. Stattdessen wird der digitale Antrag direkt bei der NBank gestellt. Voraussetzung für eine Kreditvergabe ist jedoch das positive Votum einer sogenannten fachkundigen Stelle zum Vorhaben.

Konkret können jetzt Kredite von 5.000 bis 40.000 Euro (im Vorgängerprogramm waren es maximal 25.000 Euro) gewährt werden - und zwar grundsätzlich ohne Sicherheiten. Der Zinssatz liegt aktuell bei 3,5 Prozent p.a. und ist für die gesamte Laufzeit von sieben Jahren fest. Zudem sind die ersten zwölf Monate tilgungsfrei und es besteht die Möglichkeit, jederzeit kostenfreie Sondertilgungen zu leisten.

Die Antragstellenden können sowohl im Haupterwerb starten als auch nebenberuflich gründen, sofern ihre Betriebsstätte in Niedersachsen liegt. Gefördert werden zum einen Investitionen ins Anlagevermögen wie Maschinen, Einrichtungsgegenstände oder Büroausstattung, zum anderen auch Betriebsmittel (zum Beispiel Marketingkosten, Warenlager, Aus- und Weiterbildungskosten). Nicht gefördert werden insbesondere Umschuldungen, Nachfinanzierungen und der Kauf von Grundstücken.  

Erstberatungen sowie die fachkundigen Stellungnahmen bietet vorerst die NBank selbst an. ODER hier vor Ort zum Finanzierungs-Sprechtag am 13. September 2022.

Das Förderprogramm im Detail kommt HIER

Quelle: IHK Hannover

Start-up Strategie der Bundesregierung steht

as Bundeskabinett hat eine umfassende Start-up-Strategie der Bundesregierung beschlossen, deren Ziel es ist, die Start-up-Ökosysteme in Deutschland und Europa zu stärken. Das teilten das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium mit.

Nach dem Kabinettsbeschluss soll jetzt die Umsetzung der Maßnahmen beginnen, die in zehn Handlungsfelder aufgeteilt sind:

  • Finanzierung für Start-ups stärken,
  • Start-ups die Gewinnung von Talenten erleichtern – Mitarbeiterkapitalbeteiligung attraktiver ausgestalten,
  • Gründungsgeist entfachen – Gründungen einfacher und digitaler machen,
  • Start-up-Gründerinnen und Diversität bei Gründungen stärken,
  • Start-up-Ausgründungen aus der Wissenschaft erleichtern,
  • Rahmenbedingungen für gemeinwohlorientierte Start-ups verbessern,
  • Start-up-Kompetenzen für öffentliche Aufträge mobilisieren,
  • Start-ups den Zugang zu Daten erleichtern,
  • Reallabore stärken – Zugänge für Start-ups erleichtern,
  • Start-ups ins Zentrum stellen

Die Start-up-Strategie sei einem umfangreichen Beteiligungsprozess entstanden, heißt es in einer Mitteilung. In Workshops und einer Online-Konsultation hätten viele Akteure und Aktuerinnen ihre Perspektiven und Expertise eingebracht. Die Bundesregierung habe diese bei der Erstellung der Strategie berücksichtigt.

Viele Maßnahmen seien bereits in Vorbereitung und könnten relativ zügig umgesetzt werden. Die Umsetzung der Start-up-Strategie werde von einem Monitoring begleitet. Die Bundesregierung werde jährlich über den Stand der Umsetzung berichten. Darüber hinaus werde sie regelmäßig überprüfen, ob und wie die Strategie fortentwickelt werden sollte. Dabei werde sie weiter den Dialog mit allen relevanten Bereichen pflegen.

Die Start-up-Strategie der Bundesregierung wurde auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlicht und steht als PDF zum Download zur Verfügung: 

BMWK - Start-up-Strategie der Bundesregierung

Quelle: IHK Hannover

Eigenen Businessplan erstellen leicht gemacht

Die Investitionsbank des Landes Niedersachsen (NBank) empfiehlt Startups für die Erarbeitung des Businessplans die Gründer-Plattform des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWI). Mit der Businessplan Videotour, FAQ und Handbuch wird zum Thema eingeführt, weitere Features sind 

  • Businessplan Vorlagen und Beispiele - Beispiele echter Businesspläne erfolgreiecher Unternehmen, hilfreiche Formulierungen
  • Interaktives Businessplan Tool - Hilfestellung bei der Erstellung eines schlüssigen Businessplanes inkl. Finanzteil
  • Businessplan Schnelltest - Text, Aufbau und Konsistenz werden digital kostenfrei geprüft.

Gründende müssen sich lediglich registrieren und los gehts HIER

Das Land Niedersachsen fördert mit dem Darlehen MikroSTARTer Gründungen, die bis zu 40.000 EURO Startkapital benötigen. Für die Inanspruchnahme des MikroSTARTers ist ein Beratungsgespräch mit der NBank notwendig.

Der nächste NBank Beratungs-Sprechtag im Landkreis Hameln-Pyrmont findet am 13. September 2022 statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

 

 

GründerZeiten Nr. 28: Startups- Finanzierung und Wagniskapital

Der aktualisierte Infobrief „Start-ups: Finanzierung und Wagniskapital“ aus der GründerZeiten-Reihe des Bundeswirtschaftsministeriums bietet einen ersten Überblick über Finanzierungsinstrumente, die sich gezielt an den Bedürfnissen von Start-ups orientieren. Das Spektrum reicht dabei von Beteiligungskapital über Darlehen bis hin zu Bürgschaften und Zuschüsse. Die Finanzierungsmöglichkeiten werden dabei entsprechend der Entwicklungsphasen vorgestellt, die für innovative Start-ups typisch sind.

Aus dem Inhalt:

  • Pre-Seed-Phase: Gründungsvorbereitung finanzieren
  • Anschlussfinanzierung sichern
  • Seed-Phase: Unternehmensstart finanzieren
  • Growth-Phase: Unternehmenswachstum finanzieren
  • Gute Ergänzung: „klassische“ Förderdarlehen
  • Beratung, Print- und Online-Tipp

GründerZeiten Nr. 28: Start-ups: Finanzierung und Wagniskapital | BMWK-Existenzgründungsportal (existenzgruender.de)

Quelle: IHK Hannover

 

Neue Kontakt-Plattform für Startups in Niedersachsen

Zur Vernetzung von Startups mit Unternehmen, kapitalanlegende Institutionen und Forschungseinrichtungen hat die Landesinitiative startup.niedersachsen eine Kontakt-Plattform mit dem Namen „innomatch niedersachsen“ ins Leben gerufen. 

Der integrierte Marktplatz bietet die Möglichkeit, Gesuche und Angebote zu platzieren - beispielsweise Kooperationen, Aufträge, Lösungen und Projekte. Ein KI-basierter Algorithmus unterstützt bei der Suche nach passenden Kontakten und soll das Zusammenführen erleichtern. Die Nutzung ist kostenfrei, aber für Eintragungen eine Registrierung nötig.

Registrierung auf der Plattform "innomatch niedersachsen" HIER:

Quelle: IHK Hannover

Verband der Unternehmerinnen (VdU)

Der VdU vertritt seit 1954 als Wirtschaftsverband branchenübergreifend die Interessen von Unternehmerinnen. Seit über 65 Jahren setzt sich der VdU für mehr weibliches Unternehmertum, mehr Frauen in Führungspositionen und bessere Bedingungen für Frauen in der Wirtschaft ein.

Derzeit repräsentiert der VdU über 1.800 frauengeführte, insbesondere mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung. Die Mitglieder des VdU erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 85 Milliarden Euro und beschäftigen 500.000 Menschen.

Der VdU steht für Netzwerk, Weiterbildung, Ideenschmiede, Offenheit und Integration. Für Gründerinnen und Jungunternehmerinnen ein wertvolle Hilfe, Inspiration und Denkfabrik.

Alle Infos zum VdU kommen HIER

 

Gründungsstipendium

Das Land Niedersachsen hat ein besonderes Förderprogramm für Gründer aufgelegt.

Sie haben eine innovative, digitale oder wissensorientierte Idee, möchten in Niedersachsen gründen, doch Ihnen fehlen die finanziellen Mittel?

Was wird gefördert?

  • Förderung von Existenzgründungen von innovativen, digitalen oder wissensorientierten Unternehmensideen in Niedersachsen
  • Zuschuss bis zu 2000 Euro monatlich
  • Nach der Antragstellung kann zeitnah (nach Erhalt der Förderfähigkeitsbescheinigung) mit dem Vorhaben begonnen werden

Wer wird gefördert?

  • Natürliche Personen ab 18 Jahren
  • Einzelpersonen, die ein Unternehmen in Niedersachsen gründen möchten
  • Ein Team, von dem bis zu drei Personen einen eigenständigen Antrag mit Bezug zu den weiteren Anträgen eines Teams stellen können
  • Der/die Antragsteller/in muss seinen Wohnsitz sowie die (zukünftige) Betriebsstätte in Niedersachsen haben

Was wird geförert?

  • Der Lebensunterhalt des Stipendiaten/der Stipendiatin und Ausgaben rund um die Gründung

 Ausführliche Infos inkl. Ansprechpartner:

NBank - Investitionsbank des Landes Niedersachsen

Nutzen Sie den Finanzierungs-Sprechtag der NBank, um Erstinfos zu erhalten. Termine vor Ort:HIER:

Quelle: NBank

BANSON - Wir bringen Gründer und Investoren zusammen

Der BANSON e. V. ist ein Verein, der in der Region für die Förderung von Unternehmensgründungen sowie der Gründungskultur und der Vernetzung zwischen Wirtschaft und Gründerszene steht. Unsere Mitglieder setzen sich aus Privatunternehmern, Geschäftsführern, Institutionen, Banken und Privatpersonen die eigene Unternehmen unterstützen, gegründet und zum Erfolg geführt haben zusammen.

Mission: BANSON steht für die Förderung und Etablierung der Gründerkultur im Raum Braunschweig, Wolfsburg und Lüneburg

Vernetzung: Ideale Unterstützung für Existenzgründer und Start-ups durch beachtliches Expertenwissen Branchen und vielfältige Vernetzungen.ernetzung: Ideale Unterstützung für Existenzgründer und Start-ups durch beachtliches Expertenwissen Branchen und vielfältige Vernetzungen.

Vereinsentwicklung: In der mehr als vierzehnjährigen Vereinsgeschichte haben bereits über 200 Existenzgründer an Matching-Events Ihre Geschäftsidee vorgestellt.

Ausführliche Infos zu Matching, Partner, Termine und Events unter BANSON e.V: http://banson.net/

 

 

Bundesverband Deutsche Startups - BVDS

Vor fünf Jahren wurde der Bundesverband Deutsche Startups e.V (BVDS) in Berlin gegründet.

Seine Aufgaben und Ziele: Als Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland engagieren wir uns für ein gründerfreundliches Deutschland.

Im Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik erarbeiten wir Vorschläge, die eine Kultur der Selbstständigkeit fördern und die Hürden für Unternehmensgründungen senken.

Wir werben für innovatives Unternehmertum und tragen die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Als Netzwerk verbinden wir Gründer, Startups und deren Freunde miteinander.

Die Praktische Umsetzung erfolgt durch

1.Öffentlichkeitsarbeit. Mit Kampagnen und Veranstal­tungen setzen wir uns für ein positives Bild von Startups in der Gesellschaft ein. Durch Studien unterstreichen wir die Bedeutung von Startups für Deutschland.

2. Politische Interessensvertretung. Ein funktionierendes Ecosystem für Startups vor Augen erarbeiten wir gründungspolitische Positionen und vertreten diese gegenüber der Politik.

3. Netzwerk. An erster Stelle steht die Gründung und Vernetzung regionaler Startup-Initiativen in der Bundesrepublik. Ebenso genießt die Zusammen­arbeit mit Branchenverbänden, wichtigen Institutionen und etablierten Unternehmen Priorität.

Der BVDS ist demokratisch strukturiert mit ordentlichen Mitglieder - den STARTUPS, Förderern, Vorstand, Regionalvertretungen und Beirat.

Der BVDS ist international vernetzt, initiiert und beteiligt sich an Forschungsarbeiten, trägt die Gründerideen mit Messen und Startupreisen ins Land.

Alle Infos unter https://deutschestartups.org/

(Quelle: eigene Recherche, BVDS)

 

 

Basiswissen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) publiziert den Infoletter Gründerzeiten. Kompakt und übersichtlich erhalten Gründer zu relevanten Themen im Vorfeld der Selbstständigkeit Infos zu den Themen, Rechtsformen, Steuern, Vericherung, Businessplan. Auch branchenspezifische Themen wie Selbstständigkeit im Handel oder Gründungen durch Migrantinnen und Migranten stehen zum Download oder als Bestellung zur Verfügung. (Quelle BMWi) Infos unter:

Gründerzeiten